Ich geb’s zu: Diesen Sommer habe ich ein paar Wochen kaum trainiert. Zwischen der Hitze und der vielen Reiserei ist mein Krafttraining fast komplett unter den Tisch gefallen. Am Anfang dachte ich, kein Problem, das hole ich im September locker nach. Aber dann kam meine Schulter. Nachdem meine eine Schulter letztes Jahr eine Frozen Shoulder hatte, hat jetzt die andere angefangen zu zwicken, ausgerechnet in den Wochen, in denen ich am wenigsten trainiert habe. Kein Zufall, und trotzdem hat es mich überrascht, wie schnell und wie deutlich mein Körper mir das gezeigt hat. Sobald ich wieder konsequent trainiere und mobilisiere, wird es spürbar besser. Fast sofort. Für mich ist das jedes Mal wieder ein kleiner Weckruf.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Der Sommer bringt sein eigenes Tempo mit, seine eigene Erlaubnis, loszulassen. Und irgendwann merkst du: Die Routine, die dir sonst Halt gibt, ist einfach verschwunden. Das ist erstmal völlig okay. Kein Grund für schlechtes Gewissen, keine Rede von „Sommerschaden“, den du jetzt wettmachen musst. Du bist kein Projekt, das repariert werden muss.
Aber bevor der Herbst deinen Kalender wieder mit allem außer dir füllt, lohnt sich ein ehrlicher, liebevoller Moment mit dir selbst: Was ist über den Sommer bei dir liegen geblieben? Nicht um dich zu bewerten, sondern um wieder zu spüren, wo du eigentlich hinwillst.
Hier sind 5 Fragen, die dir dabei helfen.
1. Wie oft warst du wirklich in Bewegung, und wann hast du zuletzt Kraft trainiert?
Ein Strandspaziergang zählt, keine Frage, und jede Bewegung ist besser als keine. Aber Krafttraining ist etwas anderes: Es hält deine Muskulatur, deine Gelenke und, wie ich gerade an mir selbst merke, deine Schultern stabil. Das heißt natürlich nicht, dass du alles vermeiden kannst – wie bei mir zB die Schulter letztes Jahr – aber es unterstützt irre viel. In den Wechseljahren ist Muskelmasse einer der wichtigsten Hebel, die du hast. Nicht nur für Kraft, Form und ein gutes Körpergefühl, sondern für deine Gesundheit in den nächsten Jahrzehnten. Wann hast du das letzte Mal wirklich trainiert, nicht nur dich bewegt?
2. Isst du wieder regelmäßig genug Eiweiß, oder isst du, was gerade da ist?
Im Urlaubsmodus rutscht die Ernährung schnell in den Hintergrund, das kennt vermutlich jede von uns. Ich habe zum Beispiel recht viel Gelatto zu mir genommen und es sehr genossen. Kein Drama, nur eine ehrliche Bestandsaufnahme: Bekommt dein Körper gerade genug von dem, was ihn wirklich trägt, allen voran Protein, Ballaststoffe und viele Farben, oder isst du eher das, was gerade da ist?
3. Schläfst du wieder in einem festen Rhythmus?
Hitze, späte Abende, andere Zeitzonen, ein voller Kopf. Schlaf ist im Sommer oft das Erste, was durcheinandergerät, und gleichzeitig die Grundlage für so ziemlich alles andere: deine Energie, deine Stimmung, deine Erholung. Bei mir kam ein irres Jetlag hinzu, was auch immer schwieriger wegzustecken ist. Wie fühlt sich dein Schlaf gerade wirklich an?
4. Hast du noch feste Essenszeiten, oder isst du mittlerweile irgendwann zwischendurch?
Auch hier geht es nicht um Perfektion oder starre Regeln. Nur um die Frage, ob deine Mahlzeitenstruktur dich noch trägt oder ob sie sich im Sommerchaos einfach aufgelöst hat, und wie sich das für dich anfühlt. Ein proteinreiches Frühstück macht bei vielen Frauen den grössten Unterschied.
5. Wann hast du zuletzt bewusst Zeit nur für dich eingeplant, nicht für alle anderen?
Das ist die Frage, die am leichtesten untergeht, und die mir persönlich am meisten bedeutet. Sobald der Alltag zurückkommt, landest du oft ganz unten auf deiner eigenen Liste, wie so viele Frauen, mit denen ich arbeite. Was, wenn du dich dieses Jahr bewusst wieder weiter oben einträgst? Nicht irgendwann. Jetzt.
Du musst nicht alles auf einmal wieder aufbauen
Es geht nicht darum, was du „falsch“ gemacht hast. Es geht darum, wonach du dich jetzt wieder ausrichten willst: mehr Energie, mehr Kraft, ein Körper, dem du wieder vertraust. Jetzt, und in den nächsten Jahrzehnten.
Vielleicht geht es dir gerade wie vielen Frauen, die zu mir kommen: Du weißt, dass sich etwas ändern muss. Du hast dich vielleicht sogar schon informiert, aber zwischen tausend Tipps, Trends und widersprüchlichen Ratschlägen weißt du nicht wirklich, wo du ansetzen sollst.
Was, wenn du in 60 Minuten Klarheit hättest? Nicht noch mehr verwirrende Info, sondern deinen eigenen, persönlichen Plan?
Genau darum geht es in meinem Live-Workshop „Dein Longevity-Fahrplan“ am Mittwoch, den 9. September 2026, um 19 Uhr (live, inklusive Aufnahme und Workbook, falls du nicht live dabei sein kannst).
In 60 Minuten erarbeitest du:
- deinen persönlichen Selbstcheck: wo stehst du gerade wirklich, in Kraft, Energie und Gesundheit
- deine größten Gesundheitshebel: was jetzt über alles andere entscheidet, und was bei dir am meisten bewirkt
- klare Prioritäten: was zuerst zählt, was warten kann, und was dich wirklich motiviert
- mehr Wohlbefinden JETZT: damit du dich endlich wieder kraftvoll und klar fühlst
- deinen eigenen Healthy-Longevity-Fahrplan: konkret und umsetzbar, für langfristige Vitalität
Denn darum geht es am Ende: nicht nur älter zu werden, sondern gesund älter zu werden. Dein Wohlbefinden jetzt und deine gesunde Langlebigkeit gehören zusammen. Das eine baut auf dem anderen auf.
>> Jetzt Platz sichern <<